UNESCO

UNESCO-Schule Hermagor

Bildbeschreibung

Seit dem 15. Oktober 2010 zählt das BORG Hermagor – nun BRG Hermagor – zu den UNESCO-Schulen.

Seit der Bildung des Schulclusters im Jahr 2022 gehört auch unsere Partnerschule, die HLW Hermagor, dazu.

Darauf sind wir stolz.

Doch was bedeutet UNESCO eigentlich?


Die Vision der UNESCO

Frieden beginnt in unseren Köpfen!

Das globale Fundament der UNESCO ruht auf einem einfachen, aber umso wichtigeren Gedanken:

“Since wars begin in the minds of men, it is in the minds of men that the defences of peace must be constructed.”

Das bedeutet:

„Da Kriege im Geiste der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

Dieser Leitsatz ist in der Verfassung der UNESCO vom 16. November 1945 in London festgeschrieben.

Er macht deutlich, dass echter und dauerhafter Frieden nicht allein durch politische Verträge von Staatsführerinnen und Staatsführern gesichert werden kann.

Frieden muss vielmehr in den Köpfen der Menschen wachsen – durch:

  • Vorurteilsfreiheit
  • Bildung
  • gegenseitiges Verständnis

Für unser tägliches Zusammenleben an den Schulen bedeutet das:

Frieden ist kein ferner Zustand, sondern eine Haltung, die wir jeden Tag im Klassenzimmer, im Konferenzzimmer und im Elternhaus einnehmen wollen.


Die wichtigsten historischen Eckdaten der UNESCO

  • Gründung: 16. November 1945 in London durch 37 Staaten
  • Inkrafttreten der Verfassung: 4. November 1946
  • Hauptsitz: Paris
  • Mitgliedsstaaten: heute 194
  • Österreich: seit 1948 aktives Mitglied der UNESCO

Das Fundament für eine gerechtere Welt

Wie kann man ein so großes Ziel erreichen?

Die UNESCO konzentriert sich dabei auf vier zentrale Themenbereiche.


1. Bildung für alle – ein Leben lang

Bildung ist ein zentrales Schlüsselthema der UNESCO.

Sie versteht Bildung unter anderem als:

  • Menschenrecht
  • Grundlage für Nachhaltigkeit
  • Grundvoraussetzung für bessere Lebensqualität
  • Beitrag zur Verringerung der Kindersterblichkeit
  • Mittel gegen Diskriminierung im Bildungswesen

Bildung soll allen Menschen offenstehen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Hintergrund.


2. Wissenschaften im Dienst der Entwicklung

Wissenschaft soll dem Menschen und einer nachhaltigen Entwicklung dienen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Wissenschaft als globales öffentliches Gut
  • nachhaltige Entwicklung vorantreiben
  • stärkere Gemeinwohlorientierung in Wissenschaft und Technologie
  • ethische Fragen neuer Technologien berücksichtigen
  • freien Fluss von Ideen gewährleisten
  • Artenvielfalt erhalten
  • Ozeane schützen
  • Trinkwasser sichern
  • Wissenschaftskultur entwickeln

3. Kulturelle Entwicklung: Erbe und Vielfalt

Kulturelle Vielfalt und kulturelles Erbe bilden einen weiteren Schwerpunkt der UNESCO.

Zentrale Ziele sind:

  • Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen
  • Schutz und Erhaltung des Kulturerbes
  • freie Entfaltung von Kunst und Kultur
  • Kultur- und Naturerbe schützen
  • Traditionen bewahren
  • unterschiedliche kulturelle Ausdrucksformen fördern
  • darstellende Künste erhalten und unterstützen

4. Aufbau von Wissensgesellschaften

Eine moderne Gesellschaft lebt davon, dass Wissen und Informationen möglichst vielen Menschen zugänglich sind.

Die UNESCO setzt sich daher unter anderem ein für:

  • Meinungsfreiheit
  • Pressefreiheit
  • unabhängige Medien
  • Zugang zu Informationen für alle
  • offenen Austausch von Wissen und Ideen
  • Reflexion über neue Technologien
  • Diskussion gesellschaftlicher Auswirkungen technologischer Entwicklungen
  • Abwägung von Chancen und Risiken des technologischen Fortschritts

UNESCO an unserer Schule

Als UNESCO-Schule wollen wir diese Werte nicht nur kennen, sondern auch im Schulalltag leben.

Das bedeutet:

Bildung ermöglichen.
Vielfalt respektieren.
Verantwortung übernehmen.
Kritisch denken.
Wissen teilen.
Frieden fördern.

Denn:

Frieden beginnt in unseren Köpfen.